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Nadal nach Ende der Tennis-Karriere: Wird er Poker-Profi?

Bei Profisportlern enden die ersten Karrieren bekanntermaßen ziemlich früh. So gilt ein Starfußballer bereits als alt, wenn er mit 32 noch auf dem Platz steht. Bei Tennisspielern ist das ganz ähnlich – schließlich zeigt der häufige Sport Abnutzungseffekte und die Profis können ihre körperliche Belastung nicht auf ewig ausreizen. Zum Glück haben die meisten Tennisstars noch etwas anderes drauf als einem gelben Ball hinterherzujagen. Zum Beispiel Boris Becker: Er ist Meister darin, Doubles von Babs Becker ausfindig zu machen. Aber Spaß beiseite: Mittlerweile wird gemunkelt, dass Rafael Nadal als Pokerspieler durchstarten könnte, wenn er den Schläger an den Nagel hängt. Was ist dran an dieser These?

Prophezeiung aus den Niederlanden

Befeuert wird diese Vermutung unter anderem von einer Aussage der ehemaligen niederländischen Hockeyspielerin Fatima Moreira De Melo. Die Gewinnerin dreier olympischer Medaillen baute selbst nach dem Rückzug vom Eis eine professionelle Poker-Karriere auf und sieht in Nadal nun viel Potential. Der Grund dafür: Im Tennis kommt es auf starke Entscheidungen an – genau wie beim Poker. Außerdem baue Nadal sein Spiel strategisch auf bis zu dem Punkt, an dem er den vernichtenden Schlag gegen seinen Gegner ausübt. Solches Denken sei auch am Pokertisch von Vorteil und schaffe somit beste Voraussetzungen bei dem 11-fachen French Open Gewinner, aus dem Kartenspiel seine Berufung zu machen.

Werbedeal als gutes Omen

Poker ist zudem keine völlig fremde Welt für den Spanier. Er war bereits Markenbotschafter für den Online-Pokerraum PokerStars und hat selbst schon an mehreren Pokerturnieren teilgenommen – nur eben noch nicht als Vollprofi. Ertragreich war der Deal für den Tennisspieler trotzdem: Für die zwei Jahre, die er sich dem Online-Poker-Anbieter verpflichtete, erhielt er schätzungsweise 12 Millionen Euro. Dass PokerStars sich das leisten kann, ist kein Wunder: Das Online-Glücks- und Kartenspiel boomt, unterstützt unter anderem durch Seiten wie Casinobonusradar, die es Nutzern einfach machen, die besten Anbieter für ihre Interessen zu finden – seien das nun Pokerspiele, Roulette oder Slots. Und Online-Poker dürfte noch mehr an Beliebtheit gewinnen, wenn Nadal in diesem Spiel tatsächlich seine zweite Karriere finden sollte.

Aggressives, starkes Spiel

Das Urteil der niederländischen Pokerspielerin de Melo ist auf jeden Fall überzeugend: Nadal sei am Tisch ebenso aggressiv und zielstrebig wie auf dem roten Platz. Während er dort aber viel eher Gefühle zeigt – Euphorie oder Wut –, kann er sich beim Poker zurückhalten und sich damit einen der entscheidendsten Vorteile beschaffen. Egal, wie Nadals Blatt aussieht – zu früh wird der Spanier seinen Gegner das nicht wissen lassen. Lob fand die Niederländerin auch für Nadals Disziplin: Diese sei wichtig, wenn man es in einem Job zu etwas bringen wolle. Denn nur durch Übung gelange man auf das Niveau, auf dem man wirklich etwas reißen könne.

Übung hat Nadal wohl jede Menge gehabt: Als er vor fünf Jahren eine Knieverletzung auskurieren musste, verbrachte er mehr Zeit am Tisch denn je – der Schläger war in dieser Zeit tabu. Diese Unterbrechung könnte ihm jetzt mehr zugute kommen als gedacht: Zumindest um sein Einkommen muss sich der Star keine Sorgen mehr machen, wenn es mit dem Tennis vorbei ist. Ein Vorbote davon sind die 100.000 Dollar, die er während seiner Tennisauszeit damals schon einsackte.

geschrieben am 21.12.2018 um 11:53 Uhr.
 



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