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Verrückte Fakten zum Tennis, die Sie nicht erwartet hätten

 

Dass Tennis ein taktisch wie technisch qualitativ hochwertiger Sport ist, steht außer Frage. Wenn die besten Spieler der Welt aufeinandertreffen, scheint die Welt einige Stunden still zu stehen. Dennoch gibt es auch verrückte Geschichten, die diese Sportart zu etwas ganz Besonderem machen. Auf einige dieser Geschichten gehen wir hiermit näher ein.

Was sucht eigentlich diese Ananas auf der Wimbledon-Trophäe?

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Wer einmal genauer auf die Wimbledon-Trophäe blickt, findet dort eine Ananas. Doch warum eigentlich? Laut verschiedener Quellen und Überlieferungen liegt diese prominente Platzierung in der Seefahrt begründet. Englische Segler sollen stets Ananas auf ihre Zaunpfosten gesetzt haben, wenn sie von einer langen Reise zurück nach Hause kehrten. Die Ananas symbolisierte damit ein freudiges Ereignis. Wie das Tennis schließlich die Verbindung zur Seefahrt schlug, bleibt aber weiterhin ungeklärt. Vielleicht genießen die Zuschauer beim nächsten Wimbledon Finale dann nicht nur Erdbeeren mit Schlagsahne, sondern lassen sich auch von der Ananas zu etwas Neuem inspirieren.

Tennisbälle waren einmal weiß

Wer das Neongelb der aktuellen Bälle nicht allzu sehr mag, der wird sich in die Vergangenheit zurückwünschen. Ausgerechnet Wimbledon zeichnet für die Einführung der gelben Bälle verantwortlich, als diese beim Turnier 1986 die vormals weiße Variante ersetzte. Noch immer können Sie übrigens auch die weiße Version kaufen. Warum nicht beim nächsten Einkauf vom neuen Wissen profitieren?

Die wundersame Geschichte des ersten Olympiasiegers

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Die Geschichte des ersten Tennis-Olympiasiegers ist eine außergewöhnliche. 1896 fanden die Wettkämpfe in Griechenland statt und beinhalteten trotz der Popularität des Sports zu der Zeit nicht die besten Tennisspieler der Welt. Stattdessen wurde ein Ire zum Triumphator, nachdem er sich zur Zeit zufällig in seinen Ferien in Griechenland aufgehalten hatte. John Pius Boland wurde von seinem griechischen Freund zum Turnier angemeldet und marschierte locker durch das Turnier. Im Anschluss gewann er mit seinem deutschen Erstrundengegner Friedrich Traun auch noch den Titel im Doppel. 1896 erhielten die Sieger im Übrigen kein Gold, sondern Silber für einen Erfolg.

Endlich gleiches Preisgeld in London

Als 2007 die Nachricht der Anpassung der Preisgelder von Herren- und Damenturnier die Runde machte, war das Aufatmen bei all jenen groß, die nach Gleichberechtigung gerufen hatten. Freileich handelte es sich um eine lange Wartezeit, ehe diese Veränderung endlich durchgesetzt wurde. Insgesamt wurden 2018 exakt 34 Millionen Pfund an die Teilnehmer ausgeschüttet, wobei die beiden Einzelsieger sich über 2,25 Millionen Pfund freuen durften. Novak Djokovic und Angelique Kerber sicherten sich letztlich bekanntlich die begehrten Ananas-Trophäen. Für 2019 liegen die Betway Wettquoten für einen erneuten Triumph Kerbers bei 8,00 (Stand 22. September). Größte Konkurrentin ist hier auch weiterhin Tennis-Ikone Serena Williams.

11 Stunden und 34 Minuten voller Kurzweiligkeit

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Tennisspiele machen Spaß, ob lang oder kurz. Das denken sich oftmals auch die Protagonisten bei den Grand Slam Turnieren. Unvergessen ist dabei das drei Tage andauernde Duell zwischen Nicolas Mahut und John Isner, das 2010 in Wimbledon stattfand. Letztlich gewann Isner mit 6:4, 3:6, 6:7, 7:6 und 70:68. Es handelte sich schließlich um eine Nettospielzeit von 11 Stunden und 5 Minuten. Schneller lief es hingegen zwischen Steffi Graf und Natalia Zvereva. Letztere hatte beim 0:6, 0:6 im Endspiel von 1988 nicht den Hauch einer Chance. Nach 34 Minuten war die Angelegenheit bereits beendet.

Die Hände als bessere Schläger?

Wie soll Tennis ohne einen dazugehörigen Schläger gespielt werden? Was für uns heutzutage nur wenig Sinn ergibt, war eines Tages anders. Ehe der Schläger im 16. Jahrhundert erfunden und für das Spiel genutzt wurde, traten sich die Widersacher mit bloßen Händen gegenüber. Wer würde heute nicht gerne ein Duell zwischen den großen Namen wie Rafael Nadal und dem serbischen Dominator der Tenniswelt Novak Djokovic sehen? Lediglich die Ballwechsel könnten unter der fehlenden Geschwindigkeit etwas leiden.

Warum ist Tennis voller "Love"?

Im Tennis ist "love" ein Begriff wie "Set Point" oder "Break". Woher dieser Begriff genau kommt, kann niemand exakt bestimmen. Dennoch gibt es zwei Theorien zur Herkunft, wie wahrscheinlich diese auch immer erscheinen mögen. Eine beruft sich auf das französische "l'oeuf", was im Grund null bedeutet. Die andere Variante führt in den niederländischen Sprachgebrauch. So könnte "love" von "iets voor lof doen" stammen, was soviel wie "es gibt keinen Anteil am Spiel" bedeutet.

Ob mit "love" oder den eigenen Händen - verrückte Tennisgeschichten sind überall zu finden, wenn man nur die Augen und Ohren offenhält. Schon bald stehen mit ATP World Tour Finals und Davis Cup Endspiel wieder große Partien an, auf die alle Tennisfreunde vorausblicken können!

geschrieben am 25.09.2018 um 22:58 Uhr.
 



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